WINSEN/ALLER. Der Andrang hat alle Erwartungen übertroffen. Rund 250 Personen, darunter ca. 120 Kinder, „scharrten förmlich mit den Hufen“, um gestern Nachmittag den neuen Spielplatz an der Ecke Lönsweg/Hassler Straße einzuweihen bzw. zu erobern. Bei idealem Wetter wurde pünktlich das rote Band durchschnitten, um den Spielplatz seiner Bestimmung zu übergeben. Viele der dreihundert in der näheren Umgebung wohnenden Menschen, die die von Ulrike Kochskämper initiierte und von den Ratsherren Bernd Hogreve und Maximilian Schmidt unterstützte Unterschriftenaktion zum Erhalt des Grundstückes als Spielplatz begleitetet hatten, waren zur Einweihung gekommen.

„Die Anwohner wollen sich selbst ein Bild davon machen, wie schnell hier der geäußerte Bürgerwille umgesetzt wurde“, so Bürgermeister Dirk Oelmann in seiner Eröffnungsansprache. Und dass zusätzlich rund 40.000 € von der Politik bewilligt und in die Hand genommen wurden, um dem Spielplatz ein neues und zeitgemäßes Gesicht zu geben, erfreute die Besucher natürlich umso mehr. Auch dass jetzt Bänke und Tische für die Eltern, die ihre Kinder auf den Spielplatz begleiten, vorhanden sind, fand großen Anklang. Die Hauptpersonen waren natürlich die Kinder, denn ihre Meinung war maßgebend, ob die Planung von Daniel Kleinow aus dem gemeindlichen Bauamt den Nerv der Kinder getroffen hatte.

Schon die erste Minute nach der Eröffnung zeigte, dass er sich entspannt zurücklehnen konnte, denn die Kinder bescheinigten ihm große Zufriedenheit. Zum Einweihungsfest mit Bratwurst, Getränken und Süßigkeiten wurde auch explizit der Bauhof der Gemeinde eingeladen, denn „nur den Damen und Herren ist es durch ihren Einsatz zu verdanken, dass die gute Planung rechtzeitig in die Tat umgesetzt werden konnte“, betont Oelmann.

„Es verdient aus meiner Sicht ein großes Lob, wenn so effektiv Hand in Hand zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger, egal welchen Alters, gearbeitet wird“, befand Ratsfrau Ina Boy am Rande der Veranstaltung. Somit lautete das Fazit von Bürgermeister Dirk Oelmann dann auch: „Es ist ein weiteres Mal dokumentiert worden, dass der Begriff ‚familienorientierte Gemeinde‘ in Winsen nicht bloß eine leere Worthülse ist sondern tatsächlich auch gelebt wird.“

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