CELLE. Am Freitag, 14.06.2019, streiken in Celle und ganz Deutschland wieder SchülerInnen und junge Menschen unter dem Motto Fridays for Future für mehr Klimaschutz und eine konsequente Klimapolitik. Dazu teilen die Veranstalter in Celle mit:

„In vielen Städten gehen auch diese Woche wieder zehntausende vor allem junge Menschen auf die Straße, um gegen die weiterhin fehlende Handlungsbereitschaft der Politik in Bereichen Klimapolitik zu demonstrieren. In ihrem Forderungspapier fordern die Demonstrierenden die Einhaltung des 1,5o-Ziels und konkret für Deutschland den Kohleausstieg bis 2030, eine 100-prozentige Versorgung durch erneuerbare Energie, das Erreichen von ‚Nettonull‘ bis 2035 sowie eine CO2-Steuer, die den entstehenden Kosten für Umwelt und Gesellschaft durch Treibhausgase gerecht wird.

Bei der bisher größten, internationalen Fridays for Future-Demonstration am 24.5. gingen anlässlich der Europawahlen über 320.000 Schüler*innen, Studierende und junge Menschen deutschlandweit und fast zwei Millionen Demonstrierende weltweit für eine konsequente Klimapolitik auf die Straße. Inzwischen gibt es deutschlandweit über 500 aktive Ortsgruppen der Bewegung.

‚Viele Jugendliche machen im Moment das erste Mal in ihrem Leben die Erfahrung gehört zu werden. Doch unseren Forderungen müssen auch Ergebnisse folgen. Sonst läuft unsere Gesellschaft Gefahr, eine ganze Generation politikverdrossener Erwachsener heranzuziehen, die sich leicht mit einfachen Versprechen locken lassen‘, sagt Paula Seidensticker

Aus Solidarität gegenüber den Schüler*innen, die wegen Sanktionen und Strafen nicht demonstrieren dürfen, findet die Demonstration diesmal um 13:30 Uhr, also nach dem Schulschluss für die meisten, statt. Fridays for Future Celle fordert eine effektive Zusammenarbeit von Schüler*innen und Schulen, das konnte man bereits in Winsen am 03.05.2019 gut sehen. Ab 11:30 Uhr wird ein Vorprogramm unter dem Titel “Alternativer Stundenplan” angeboten. Dort wird es unter anderem einen Vortrag von Dr. Jens Clausen (Scientists for Future) geben.

‚Wir können noch so viel über diese Krise und unsere Zukunft reden, aber damit wir auch wirklich eine Zukunft haben, müssen wir aktiv werden. Dazu gehört eine Veränderung unserer verschwenderischen Lebensweise‘, sagt Jonas Hachmeister.





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