In Sachen Wolf: Jörn Schepelmann schreibt an Ursula von der Leyen

Politik Von Extern | am Di., 01.12.2020 - 17:30

HANNOVER/BERGEN. "Das ideologische Agieren im SPD-geführten Bundesumweltministerium beim Thema Wolf und die stetigen Verweise auf das EU-Recht" hätten ihn veranlasst, einen Brief (s. Anhang) an die EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen zu schreiben, so der CDU-Landtagsabgeordnete des Wahlkreises Bergen, Jörn Schepelmann. Hierin erklärte er die bisherigen Entwicklungen in seinem Heimatwahlkreis und die andauernden Bemühungen der CDU, auf Landesebene praktikable Lösungen beim Streitthema Wolf zu finden. Die CDU-Landtagsfraktion setzt sich für eine Begrenzung der Wolfspopulation nach dem französischen Vorbild und somit ein aktives Wolfsmanagement ein. "In ihren Vorhaben wird die niedersächsische Landesregierung aber stets durch das SPD-geführte Bundesumweltministerium ausgebremst, welches zuletzt aufgefordert wurde, den Erhaltungszustand des Wolfes als 'gut' einzustufen und prompt mit einer Absage und Verweis nach Brüssel reagierte", kritisiert Schepelmann. Um bei diesem Thema nun endlich voranzukommen und eine zeitnahe Lösung umsetzen zu können, wendet er sich an die EU-Kommissionspräsidentin: „Ich appelliere an Frau von der Leyen, die als Niedersächsin die Gegebenheiten vor Ort besonders gut kennt und die Situation unzähliger Tierhalter nachvollziehen kann, auf europäischer Ebene die Weichen zu stellen, um uns ein ähnliches Vorgehen beim Wolf zu ermöglichen, wie es in anderen EU-Staaten schon längst praktiziert wird und damit für einen Konsens zwischen Tierhaltern, Landbevölkerung und dem Raubtier sorgt", fordert der Landtagsabgeordnete.

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