CELLE. Seine Arbeit lässt ihn den Kreis des Lebens ermessen: von der Geburt bis zum Abschied. Für Landschaftsgärtner Wolfgang Zwaan symbolisiert die Staude in der Entstehung den Frühling, in der Blüte den Sommer, im Welken den Herbst und im Dahinscheiden den Winter des Lebens. Vielleicht liebt der 60-Jährige deshalb seinen Beruf so sehr, in dem er am 1. August sein 25-jähriges Dienstjubiläum feiert?

1992, im Jahr des 700-sten Stadtgeburtstages, begann sein Berufsweg bei der Stadtverwaltung. Erst als Landschaftsgärtner, dann als „Springer“, wo er als Hausmeister an verschiedenen Grundschulen wirkte. Zwaan beschreibt sich selbst als flexibel und packt überall da gerne mit an, wo er gebraucht wird. Und das ist vielseitig: Terrassen- und Wegebau, Umgang mit Pflanzen und aktuell als Friedhofsgärtner. Der tagtägliche Umgang mit der Natur ließ ihn das Gefühl dafür entwickeln, dass jede Jahreszeit etwas Schönes hat. „Die Blattfärbung im Herbst und  sogar der Schnee im Winter, wenn er dann noch nicht geräumt ist“, so Zwaan mit einem Augenzwinkern.

In der Freizeit schlägt sein Herz für die Kommunalpolitik. So kennt man ihn auch  als stellvertretenden Ortsbürgermeister des Stadtteils Neustadt-Heese.

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