Wolfsangriff auf Jogger? - Angermann (CDU) kritisiert Umweltministerium scharf

Politik Von Redaktion | am Mi., 13.01.2016 - 18:09

HANNOVER. Der heimische CDU-Landtagsabgeordnete Ernst-Ingolf Angermann übt scharfe Kritik an der Informationspolitik des Umweltministeriums. „Über jede lockere Schraube in einem KKW wird informiert, aber wenn sich Wölfe in Niedersachsen einem Menschen bedenklich nähern, schweigt sich der zuständige Umweltminister aus", sagt Angermann. Laut Medienberichten sei ein Jogger am ersten Weihnachtsfeiertag im Gartower Forst von zwei Jungwölfen verfolgt und angegangen worden. "Die sofortige Bekanntgabe des Vorfalls zur Warnung der Bevölkerung wäre Pflicht und Aufgabe des Ministers gewesen", so Angermann.


Was weiß man tatsächlich? Nach Informationen der Lüneburger „Landeszeitung“ habe mutmaßlich ein junger Wolf nach Aussagen des Joggers „plötzlich die Hand des Mannes berührt“, so Wolfsberater Peter Burkhardt. Der Mann habe die Hand weggerissen, dabei ist durch den Kontakt mit einem Zahn ein Riss im Daumen entstanden. Dann habe der Jogger die mutmaßlichen Wölfe vertreiben können.

Bei anderen vermeintlichen Wolfs-Begegnungen habe sich am Ende gezeigt, dass es sich um Hunde handelte.

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Foto: Malene Thyssen/WP