BERGEN. Am 25. Juni fand an der Anne-Frank-Oberschule in Bergen ein Workshop-Tag statt, an dem alle Schülerinnen und Schüler der achten Klassen teilnahmen. Die Idee zu diesem Projekt wurde von den Mitgliedern des Jugendforums Bergen entwickelt.

Vier Workshops zu den Themen „Rechtsextremismus in der Region – was tun?“, „Cyber-Mobbing: Medienkompetenz trifft Gewaltprävention“, „Was sind die Unterschiede zwischen Islam, Islamfeindlichkeit und Islamismus?“ und „Wir sind verschieden – na und?!“ standen zur Auswahl. Diese Themen wurden ganz praktisch und lebendig aufgegriffen, so dass alle mitmachen konnten. Insgesamt nahmen gut 70 Schülerinnen und Schüler, die sich jeweils für ein Thema entschieden, teil. Ziel des Projekttages war es, sich mit den Themen Rechtsextremismus, Islamismus, Vorurteile, Mobbing und Zusammenleben auseinanderzusetzen. „Insgesamt war es ein ereignisreicher Tag, der für viele Schülerinnen und Schüler interessant war“ so das Resümee von Butul Mahmood, Lehrerin an der Anne-Frank-Oberschule.

Der Workshop-Tag wurde in enger Kooperation von der Anne-Frank-Oberschule und der Stadt Bergen unterstützt und vom Landespräventionsrat, der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus für Demokratie Niedersachsen, der Landesstelle Jugendschutz Niedersachsen und der Gedenkstätte Bergen-Belsen umgesetzt. „Ich bedanke mich bei allen Referentinnen und Referenten, die zu uns nach Bergen gekommen sind, allen Schülerinnen und Schülern, die sich eingebracht haben und den Jugendlichen aus dem Jugendforum, für die Unterstützung zur Realisierung dieses gemeinsamen Projekts“ so Philipp Legrand, der federführend das Amt der Partnerschaft für Demokratie Bergen innehat. Das Projekt wurde im Rahmen der Partnerschaft für Demokratie, die die Gedenkstätte Bergen-Belsen und die Stadt Bergen miteinander eingegangen sind, vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ gefördert.

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