CELLE. Von morgen, Montag, 14. Mai, bis zum 13. Juni liegen nach CELLEHEUTE-Informationen die so genannten Planänderungsunterlagen für den Mittelteil der Trasse der Celler Ostumgehung im Neuen Rathaus aus. Die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Verden hätten nach eigenen Angaben nun beim Fledermausschutz nachgearbeitet.

Danach haben mögliche Betroffene bis zum 13. Juli Zeit, auch gegen die Änderungen Bedenken zu äußern. Vor nun zwei Jahren hatte das Oberverwaltungsgericht Lüneburg den Planern auferlegt, sich verstärkt um den Schutz der Fledermäuse zu kümmern. Dagegen klagten Straßengegner und die Planungsbehörde des Landes beim Bundesverwaltungsgericht in Leipzig, doch am 20.3. wies das Gericht diese zurück, nunmehr ist das Urteil HIER einsehbar

Darüber, ob und wann die Ostumgehung weitergebaut werden kann, liegen keine Informationen vor. Auch über die Auslage der Pläne im Neuen Rathaus ist auch auf den Seiten der Stadt nichts zu lesen. Also heißt es bis auf Weiteres: Die Umgehung endet an der „Celler Binde“.

Bundesverwaltungsgericht bestätigt „schlampige Planung des Landes“ – Stellungnahmen aus der Politik

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