BAD PYRMONT. Mit jeweils einem Landesmeistertitel beendeten die Jungbogner Julius Potempa und Laetitia Potempa vom VfL Westercelle die Landesmeisterschaften in der Halle des Niedersächsischen Bogensportverbandes (NBSV) in Bad Pyrmont.

20160117_182609Als amtierender Landesmeister in der Altersklasse Herren U14 Blankbogen hatte sich Julius Potempa vom VfL Westercelle intensiv auf die Titelverteidigung vorbereitet. Erstmals bei einer Landesmeisterschaft, bei der  insgesamt fast 100 Bogenschützen aus ganz Niedersachsen antraten, war die 11jährige Laetitia Potempa, die organisationsbedingt in der Altersklasse Dame U14 Blankbogen antreten musste, obwohl sie noch in der Klasse U12 starberechtig gewesen wäre.

Bei der Hallenmeisterschaft werden in zwei Durchgängen zu je 10 Passen insgesamt 60 Pfeile auf eine Entfernung von 18 Meter geschossen. Blankbögen verfügen weder über Visiere noch über Stabilisatoren und erfordern somit eine korrekte Schusshaltung. Sonst wird es schwer, die Pfeile in der goldenen Scheibenmitte zu platzieren.

Bereits im ersten Durchgang zeigte der 13jährige Julius Potempa sein Können und begab sich mit 209 Ringen auf den Weg, sich für die im März in Döbeln stattfindenden Deutschen Meisterschaften zu qualifizieren. Seine kleine Schwester Laetitia hatte den seit 12 Jahren bestehenden Landesrekord im Auge und mit 161 Ringen im ersten Durchgang rückte dieser in greifbare Nähe. Im zweiten Durchgang bauten beide Schützen jedoch etwas ab, wurden aber unangefochten Landesmeister in ihren Klassen.

„Die Weihnachtspause war wohl zu lang. Hinten raus hat etwas die Kraft und Konzentration gefehlt“, meinte Julius Potempa nach der Siegerehrung. Mit 394 Ringen konnte er seinen Landesmeistertitel verteidigen und liegt damit deutlich über der Qualifikationsnorm von 300 Ringen für die Deutschen Meisterschaften. Laetitia Potempa war trotz einer persönlichen Bestleistung nicht ganz mit sich zufrieden, denn sie verfehlte den Landesrekord mit 273 Ringen nur knapp. „Das Tolle an diesem Turnier war die gute Stimmung und der  Zusammenhalt unter den Schützen. Wir hatten viele Spaß zusammen und das ist ganz wichtig beim Sport“, war ihr Fazit von dieser Meisterschaft.

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