Zweiter Schulbau-Workshop für neue Faßberger Grundschule

Politik Von Extern | am Fr., 23.07.2021 - 18:37

FASSBERG. Kurz nach einem ersten „Feierabend-Workshop“ mit den Anwohnern fand in der Michael-Kirche in Faßberg ein weiteres Arbeitstreffen zur Planung der neuen Faßberger Grundschule statt. Abermals vom Planungsbüro „Re.flex Architects_Urbanists“ aus Essen moderiert, debattierten Vertreter der Grundschule Faßberg, der Kirchengemeinde sowie Rat und Verwaltung der Gemeinde Faßberg über den neuen Grundschulstandort und dessen Gestaltung.

Dazu teilt die Gemeinde mit: Inhaltlich anknüpfend an den Anwohner-Beteiligungsworkshop wurden das 2019 erarbeitete Raumkonzept der neuen Grundschule und der Weg zur Standortentscheidung im Dezember 2020 kurz in Erinnerung gerufen. Anders als zuvor ging es diesmal jedoch bereits um konkretere Fragen zur Gestaltung und Ausrichtung des künftigen Lehrgebäudes.

Zentrale Punkte in den später parallel arbeitenden Gruppen waren unter anderem die städtebauliche Einfügung des Schulgebäudes, die Zonierung und Gliederung des Schulgrundstücks. Besonders im Fokus stand auch die verkehrliche Erschließung sowie die Identifizierung potenzieller Gemeinschaftsflächen. Darunter werden im Schulbau solche Bereiche verstanden, die künftig auch außerschulischen Nutzer*innen zur Verfügung stehen sollen. Die drei verschiedenen Arbeitsgruppen kreierten in teils lebhaften Diskussionen verschiedene Lösungsansätze zur Unterbringung des Gebäudes und der Ausrichtung der unterschiedlichen Bereiche. Mit durch das Planungsbüro vorbereiteten Modellen konnte dabei ein dreidimensionales Modell mit Baumbestand in das Quartier integriert werden. Die mitunter sehr verschiedenen Ansätze wurden anschließend auf dem Pausenhof der alten Förderschule dem Plenum präsentiert.

Bürgermeister Bröhl zeigte sich nach der Veranstaltung hoffnungsvoll. „Es sind sehr unterschiedliche Lösungsansätze erarbeitet worden und ich bin gespannt, welche Empfehlungen das Team um Frau Kataikko-Grigoleit uns für die Ausschreibung eines Architektenwettbewerbs geben wird“, resümierte der Verwaltungschef.

Foto oben: Bürgermeister Frank Bröhl und das Planungsbüro „Re.flex Architects_Urbanists“ fassen die Ergebnisse zusammen.