Zweites Treffen der Geschichtswerkstatt Faßberg gut besucht

Gesellschaft Von Extern | am Do., 06.02.2020 - 17:49

FASSBERG. Das Interesse an der Geschichtswerkstatt ist in Faßberg ungebrochen, fast 30 Bürger waren am 4. Februar im großen Sitzungssaal des Rathauses anwesend und weitere 10 Personen hatten sich mündlich bzw. schriftlich entschuldigen lassen. Die Sprecherin des Arbeitskreises Angelika Cremer konnte als Gäste Peter Heine, einen guten Kenner der Unterlüßer Geschichte und Geschichtslehrer Andreas Weber mit der Schülerin Emily Böker vom Christian-Gymnasium Hermannsburg besonders begrüßen. Herr Manske aus Faßberg hielt einen interessanten und sehr persönlichen Vortrag über Erinnerungen und Eindrücke aus der Vergangenheit und bewertete dabei auch die ersten Schritte der Geschichtswerkstatt. 

Begonnen wurde die, von Anfang an sehr lebhafte Veranstaltung, mit der Diskussion über das Protokoll des ersten Treffens am 7. Januar. Dabei wurde Übereinstimmung darüber erzielt, dass die Ereignisse aus der Zeit der Luftbrücke ein wichtiges Thema in der Geschichte Faßbergs seien. Das Interesse der Geschichtswerkstatt richte sich aber auf die Gesamtentstehung und -Entwicklung der Gemeinde. Dabei sollen auch die Geschehnisse um die Kieselgur in Oberohe und auf der Wiechel eine Rolle spielen. 

Es gab einem kurzen Rückblick auf die große und breite mediale Resonanz, die das erste Treffen in den regionalen Medien erzielt habe. Dabei wurden auch Missverständnisse ausgeräumt und Unstimmigkeiten geklärt. Die Vorbereitungsgruppe um die Sprecherin Angelika Cremer hatte Unterlagen zum Selbstverständnis, zur Struktur und zur Zeitschiene vorbereitet und verteilt.

Die Diskussion war schwierig, trotzdem wurde als ein erster wichtiger Schritt Einigkeit über folgende Fragen erzielt: Wer sind wir, wer kann mitmachen und was wollen wir – also das Selbstverständnis der Geschichtswerkstatt Gemeinde Faßberg.  Danach erklärten sich Doris Artelt und Karin Chamberlain kommissarisch bereit eine separate Veranstaltung mit Gemeindearchivar Eike Bruns zu organisieren. Er wird umfangreich über das vorhandene Wissen über die Gemeinde Faßberg referieren. Der Zeitpunkt und der Ort werden rechtzeitig über die Medien bekannt gegeben. Aus Zeitgründen wurden die Fragen zur Struktur und zur Zeitschiene auf das nächste Treffen am 17. März 2020 um 18:30 Uhr im Rathaus Faßberg vertagt. 

Text: Hans-Dietrich Springhorn